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5 Monate, 7 Blogger | Mademoiselle Cake

Die fünf Monate sind fast vorbei und als krönenden Abschluss darf ich euch heute noch den letzten Gastbeitrag der "5 Monate, 7 Blogger"-Reihe präsentieren. Dieser Beitrag stammt von der lieben Jane von Mademoiselle Cake liest, die ich im Rahmen zu Beiträgen zur literarischen Weltreise kennengelernt habe. Jane schreibt nicht nur ehrliche Rezensionen zu einer guten Büchermischung aus mehreren Genres, sondern hat auch eigene Mitmachaktionen zum Bloggervernetzen und backt auf ihrem Zweitblog leckere Kuchen und Muffins.

Danke Jane, dass du dir die Zeit für diesen Beitrag genommen hast! :) Und euch anderen Lesern, viel Spaß damit!




Zuerst einmal möchte ich ein großes DANKESCHÖN an Friederike loswerden, dass ich Teil dieser Aktion sein darf. Ich finde es immer toll, wenn man als Blogger zusammen”arbeitet” - man sieht das eigentlich fast viel zu selten..

Stelle dich und deinen Blog ein bisschen vor: Worum geht es bei dir? Woher kommt der Name deines Blogs?

Einige werden mich sicher kennen, denn ein paar Kontakte in der Bloggerwelt habe ich mittlerweile knüpfen können. Für alle, die mich nicht kennen, hier ein paar Fakten über mich:

Im Grunde betreibe ich zwei Blogs: Mademoiselle Cake und Mademoiselle Cake liest. Auf dem einen Blog geht es ums Backen, auf dem anderen um Bücher. Der Backblog war zuerst da, weshalb der Name auch schnell erklärt ist: Ich wollte etwas, was man schnell mit meinem Backblog verbindet und was es (damals in Deutschland) noch nicht als Namen gibt. Für meinen Bücherblog habe ich dann den selben verwendet, damit man von vornherein sieht, dass sie zusammengehören, denn mixen wollte ich sie nicht. (also alles auf einen Blog)

Wie lange bist du schon dabei und wie hat sich dein Blog seit deinem ersten Post entwickelt - inhaltlich und designtechnisch?


Mein Backblog besteht laut Google seit Mai 2010 - so ganz genau kann ich das aber nicht sagen. Damals hatte ich eigentlich nur eine Plattform für meine Tortenbilder gesucht, weil ich für Freunde und Bekannte und Bekannte von Freunden und … früher Torten / Kuchen zu besonderen Anlässen gemacht habe. Um zu zeigen, was sie so erwarten können, gab es erstmal, wie gesagt, nur Bilder. Ich hatte von Blogs damals Null Ahnung. *schäm*

Seitdem hat sich einiges dort getan. Es gibt nun auch Rezepte, immer noch Bilder und eine Seite speziell über eine App, die mein Freund entwickelt hat.
Außerdem ist das Design an das von meiner Buchseite angepasst wurden, sodass man auch dort die Zusammengehörigkeit direkt erkennt.

Leider komme ich dort nicht (mehr) regelmäßig zum Bloggen, da ich kaum noch Zeit habe, Rezepte auszuprobieren..



Mein Buchblog besteht seit Mai 2015. Den betreibe ich auch wirklich regelmäßig. Auch hier hat sich das Design im Laufe der Zeit geändert, aber so, wie es jetzt ist, soll es auch bleiben - es ist schlicht und einfach und das gefällt mir für mich sehr.

Was war deine schönste Erfahrung, die mit dem Bloggen zu tun hat? Welche deine unschönste?

Meine schönste Erfahrung ist der Austausch mit anderen Lesern. Es müssen gar nicht immer Blogger sein. Wenn jemand unter eine Meinung schreibt, wie das Buch auf ihn gewirkt hat, dann finde ich das immer toll zu lesen - egal ob die andere Meinung positiv oder negativ ist. Auch gemeinsame Leserunden finde ich prima - wenn denn eine solche entsteht.

Unschöne Erfahrungen habe ich leider auch schon gemacht. Das hat dann aber meist mit Autoren zu tun, die eine negative Kritik nicht vertragen können. Das hatte ich nun schon mehr als einmal und demotiviert dann natürlich auch, Anfragen anzunehmen.
Außerdem finde ich es eher unschön, dass ich oft keine Rezensionsexemplare bekomme, weil ich nicht in der DACh-Region lebe, obwohl mein Blog komplett auf Deutsch ist. Es werden mir zwar eBooks angeboten, aber für Prints will wohl keiner aufkommen.

Bücher welches Genres liest du überwiegend?

Früher habe ich sehr viele und am liebsten Psychothriller gelesen. Aber auch Bücher fürs Herz konnten mich erreichen. Und wahre Geschichten / Biographien haben mich schon immer interessiert. Und manchmal sogar historische Sachen.
In den letzten Monaten habe ich immer mal wieder andere Genres ausprobiert, aber so richtig will mir nichts zusagen. Ich möchte mich also lieber wieder vermehrt meinen Lieblingsgenres widmen und Vergnügen beim Lesen haben.

Möchtest du sonst noch etwas mit uns teilen?

Oh ja, ich habe da noch so ein paar Gedanken, die bisher nirgends so richtig gepasst haben und die ich nun einfach hier unterbringe:

Ich finde es schade, dass es in der Bloggerwelt sooo viele Neider gibt. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass man immer versucht, das Neuste zu lesen / rezensieren, den höchsten SuB zu haben und die meisten Follower einzuheimsen.

Mir machen wöchentliche Aktionen kaum Spaß, da in den Kommentaren dann oft nur kommt: “Tolle Auswahl, schau mal meine an!” Da wird kaum auf etwas eingegangen und ein Dialog entsteht schon gleich gar nicht.

Deshalb habe ich auch eine Aktion ins Leben gerufen, bei der ich Schätze von anderen Bloggern vorstelle.

Jeden Freitag erscheint ein Beitrag dazu, der dann auch das ganze Wochenende präsent bleibt, weil ich samstags und sonntags nicht blogge. Ich wollte auch nicht, dass jeder seine eigenen Schätze vorstellt, weil man dann als Leser sowieso wieder überfordert ist, nur auf bestimmte Blogs vielleicht geht und andere total ignoriert.. So gibt es jede Woche nur einen Beitrag, den man kommentieren / teilen / anschauen kann.
Man kann übrigens jeder Zeit dazukommen, wenn man mag. Schreibt mir einfach eine E-Mail mit all den Schätzen, die eurer Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekommen (haben) und schon gehört ihr dazu. Dabei spielt es gar keine Rolle, wie viele ihr einbringen mögt. Manch einer hat nur einen genannt, andere gleich 17 Stück.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Für mich gehört mehr zum Bloggen, als nur meine Meinung zu Büchern kund zu tun. Dazu habe ich aber (derzeit) einfach nicht mehr die Möglichkeit, weshalb mein “Blog” mittlerweile fast nur noch Meinungen beinhaltet. Vielleicht ändert sich das wieder und ich kann wieder an wöchentlichen Aktionen teilnehmen, die mich interessieren, aber vorerst wird es eine reine Meinungssammlung sein, die durch Leserunden aufgepeppt wird.


Abschließend möchte ich nochmals ganz fett DANKE sagen, dass ich hier erscheinen darf. Ich hoffe in Zukunft auf mehr solche Aktionen, die zeigen: Wir sind eine Gemeinschaft.

Kommentare:

  1. Hallo Ciri,

    ich bin ja ein wenig traurig, dass deine Aktion schon vorbei ist. An dieser Stelle möchte ich dir (noch einmal) ein riesiges Lob aussprechen. Ich habe deine Aktion "5 Blogger, 7 Monate" mit Freude verfolgt und jeden einzelnen Beitrag so gerne gelesen.

    Wie heißt es so schön? Wenn etwas aufhört, was einem am Herzen lag, dann beginnt auch oft etwas anderes, was mindestens genauso schön ist: Bist du demnächst wieder voll dabei? Oder brauchst du doch noch ein paar Tage Pause? Leni und ich vermissen dich! :o)

    Jetzt möchte ich aber auch noch ein paar Worte zu deinem heutigen Beitrag loswerden. Janes Blog kenne ich und verfolge ihn auch sehr gerne. Jane und ich teilen ein paar Gemeinsamkeiten: Wir lieben das Backen/Kochen und unserer Blog hat im gleichen Jahr und Monat das Licht der Welt erblickt :o)

    Ich teile Janes Ansicht zum Bloggen: Es kommt nicht darauf an sich gegenseitig Konkurrenz zu machen und auch die Anzahl der Follower sollte nicht stellvertretend für die Qualität des Bloggers stehen. Leider sieht das in der Praxis etwas anders aus. Die Followerzahl bedeutet für Verlage und Autoren eine bessere Reichweite und ist die Werbung für ihr Buch. Ein Blogger, der jedoch mit seinem eigenen Charme und viel Liebe seine Beiträge bringt, hat aber seine ganz eigenen Vorteile. Eine Thematik, über die sich lange diskutieren lässt.

    Ich finde es schade, dass Jane schon schlechte Erfahrungen in der Bloggerwelt sammeln musste. Es handelt sich beim Bloggen um ein Hobby, dem viele Leser/innen mit Leidenschaft nachgehen. Oftmals nutzen sie für das Verfassen von Artikeln einen Großteil ihrer Freizeit.
    Auch finde ich, dass man sich auch gegenseitig Erfolge gönnen können sollte. Mal bekommt ein Blogger eine besondere Chance oder ein Lob, mal trifft es einen anderen. Neid und Missgunst sind Eigenschaften, mit denen man sich gegenseitig das Leben schwer macht und die einen nicht vorwärtsbringen. Auch sollte man darüber nachsinnen, dass man selbst ja auch nicht möchte, dass einem die Freude über einen besonderen Moment dadurch vermiest wird, dass andere mit Missgunst darauf reagieren.

    Die Aktion "vergessene Schätze" hatte ich noch nicht so im Blick. Ich werde mir diese Sparte jetzt auf jeden Fall einmal genauer ansehen.

    Liebe Jane,
    bleib so wie du bist. Ich finde es klasse, dass du deinen Weg bereits gefunden hast. Dass du weißt, wie dein Blog aussehen soll. Dadurch wirst du Leser/innen finden, die sich bei dir wohlfühlen.

    Ganz liebe Grüße Tanja

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    1. Hallo Tanja,

      awww, schon wieder so viele liebe Worte <3 Danke dafür! Die Reihe hat mir auch unglaublich gut gefallen, v.a. weil ich dadurch so viel mit allen Beteiligten hin und her geschrieben habe und alle 7 besser kennenlernen durfte. Für mich hat sich das ganze sehr gelohnt und ich würde es genau so wieder machen.

      Oh ja, ich habe eine große Blog-To-Do-Liste angesammelt und habe vor mich direkt mehr zu Bloggen. In einer Woche geht es noch zwei Wochen in den Urlaub, aber vielleicht schaffe ich es ja sogar ein paar Beiträge vor zu planen, jetzt da endlich wieder mehr Zeit ist.

      Ich freue mich auch shcon unheimlich wieder auf gemeinsame Aktionen mit euch beiden und habe auch noch einiges nachzulesen. Also nicht wundern, falls in den nächsten Tagen, ein paar Kommentare zu alten Beiträgen kommen sollten. :D

      Ja das sehe ich auch so. Für mich persönlich kommt momentan sowieso nicht in Betracht den Blog professioneller zu gestalten und damit für Verlage attraktiver zu werden oder sogar etwas Geld mit dem Bloggen zu verdienen, da mir auch einfach die Zeit in längerer Sicht fehlt. Daher mache ich mir da recht wenig Gedanken und verfasse Beiträge ohne auf Trends zu achten. Aber ich kann auch Blogger verstehen, die mit der Zeit der Ehrgeiz packt und die ein höheres Interesse daran haben sich einen großen Followerstamm aufzubauen.

      Ja, Janes Erfahrungen finde ich auch sehr traurig. Da hatte ich bisher immer mehr Glück und bin nur auf Blogger wie euch gestoßen. :)

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    2. Huhu Ciri,
      oh, du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich freue zu lesen,dass du bald vermutlich wieder bei unseren Aktionen mit dabei bist :o)))))
      Ich habe schon gesehen, dass da einige neue Beiträge bei dir eingestellt wurden. Ich gehe auch gleich weiterstöbern :o)

      Ich freue mich sehr über Kommentare von dir, ob zu alten oder neuen Beiträgen :o))))

      Was das professionelle gestalten angeht: Ich finde dein Blog kann sich absolut sehen lassen. Du hast einen eigenen Stil. Ich weiß nicht, was man sich unter professionell vorstellen muss. Auf jeden Fall wirkt dein Blog nicht so, als wäre da nicht jemand dran gewesen, der keine Kenntnisse hat.
      Auch finde ich, dass Bloggen ja immer noch ein Hobby ist. Ich würde nicht auf die Idee kommen mit meinem Blog Geld verdienen zu wollen. Ich finde man sollte Bloggen, weil man Spaß daran hat. Aber wie du schon sagst: Jeder muss seinen eigenen Weg finden :o)

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    3. Das mir der Professionalität habe ich auch mehr auf Inhalte bezogen. Sorry, dass ich mich da doof ausgedrückt habe. Gestalten versteht man ja wirklich erst in optischer Hinsicht.
      Zum einen meine ich damit Rechtschreibung und Ausdruck. Da könnte ich vor allem bei Kommasetzung noch einiges lernen. :D Viele Rezensionen lese ich mir nur einmal durch, bevor ich sie veröffentliche und finde dann später zufällig noch Fehler.
      Und dann meine ich damit auch die Bücher, die ich bespreche und anere Themen. Wenn man es auf einen großen Followerstamm abgesehen hat, sollte man bei mehr Bloggeraktionen mitmachen, sich bei den Büchern spezialisieren und nicht einfach querbet alles mal ausprobieren. Aber mir macht ja gerade der Freiraum Spaß, den ich hier habe. Ich möchte mich da nicht selbst einschränken, um DER Blogger für High Fantasy oder russische Klassik zu werden.

      Da gebe ich dir recht. Für mich wird es wohl auch immer ein Hobby bleiben, aber ich habe in der Vergangenheit schon einige Blogposts größerer Literaturblogger zum Thema Monetarisierung gelesen, da scheint das ein viel diskutiertes Thema zu sein. Ich verstehe auch, dass es für manche Blogger, die sich jeden Tag Stunden mit ihrem Blog beschäftigen, angemessen wäre Gegenleistungen zu bekommen, aber für mich ist das wie gesagt nichts.

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  2. Mein Bücherblog ist noch jung und gerade habe ich deinen über Mademoiselle Cake entdeckt. Ich bin ganz ihrer Meinung, denn auch mir geht es um Austausch und gemeinsame Aktionen. Wozu sonst sollte man bloggen?
    Dass du schlechte Erfahrungen mit Autoren gemacht hast, ist mehr als schade. Ich hoffe für dich, dass die guten Erfahrungen überwiegen.
    LG, Ingrid

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