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Obsidian: Schattendunkel - Jennifer L. Armentrout | ultimativer Twilightvergleich | Lux 1



Obsidian von Jennifer L. Armentrout

Inhalt


Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…
Quelle: Calsen

Das Jugendbuchklischee


Zugegeben, ich bin wirklich spät damit, diese Reihe für mich zu entdecken. Zum einen natürlich altersmäßig, ich bin schon seit neun Jahren nicht mehr vierzehn, vor allem aber weil die gesamte Bloggerwelt, mit Ausnahme von mir, auf den fünften Band wartet und ich erst jetzt endlich mal den ersten gelesen habe. 

Da wird sich einigen die Frage stellen, wie es so weit kommen konnte. Wie konnte ich mich die ganze Zeit hinter meinem Laptop verstecken, obwohl der Hype wirklich jeden schon lange erreicht hat und die Bücher noch dazu so wunderschön aussehen. Ich muss sagen, meine Vorurteile waren mal wieder schuld. Das Buch wurde so sehr gehypt und überall habe ich von dieser Bloggerin und ihrem sexyschmecksi Typen gehört, dass ich aus zwei Gründen daran gezweifelt habe, dass das Buch wirklich etwas für mich ist:

Erstens, es ist ein Jugendbuch und zweitens, der sexy Typ. Ich mag Jugendbücher und eigentlich sollte diese Kennzeichnung kein Grund sein mich von einem Buch fernzuhalten. Aber in Verbindung mit dem heißen Wunderkerl hat es mich zu sehr mit "Klischee" angeschrien. Das Klischeejugendbuch mit einem geheimnisvollen gutaussehenden Jungen ist für mit "Twilight" oder "Biss zum Morgengrauen". Versteht mich nicht falsch, ich mochte damals insbesondere den ersten Band der "Biss-Reihe" aber die Filme waren schlecht und die Reihe wurde auch immer schlechter. Der ganze Hype hat mir die Reihe irgendwann madig gemacht und dennoch vergleiche ich auch heute noch viel zu viele Jugendbücher mit "Biss zum Morgengrauen". Und wenn die Bücher sich zu leicht vergleichen lassen, dann ist das nicht gut. Es bedeutet für mich, dass das Buch keine neue, eigene Idee beinhaltet, sondern an einer Thematik geschrieben wurde, die sich als Jugendbuch profiliert hat.

"Obsidian" und "Biss zum Morgengrauen" im Vergleich


Im Endeffekt hat mich dann aber doch das Cover gekriegt und ich bin ganz froh darüber. Denn jetzt gleich werde ich euch meinen ultimativen "Biss zum Morgengrauen"-Vergleich bieten. Aber zunächst noch ein Bild des wunderschönen Covers mit einem etwas anderen Lichteinfall. Der Umschlag changiert beim Drehen so wunderschön und selbst ohne Schutzumschlag habe ich das Buch noch bewundert. 


8 Gemeinsamkeiten


1. Ein, durch ihre Vergangenheit belastetes, sich selbst als unscheinbar empfindendes Mädchen kommt in eine neue Kleinstadt und kennt zunächst niemanden.
2. Der (habe ich ihn schon erwähnt?) sexy Wundertyp rumpelt in ihr Leben und irgendetwas ist mysteriös an ihm.
3. Dabei verhält er sich anfangs ihr gegenüber wie der größte Arsch der Welt.
4. Er hängt an der Schule nur mit einer geheimnisvollen Clique Jugendlicher ab, die alle wunderschön sind und nur unter sich bleiben.
5. Es kommt zu peinlichen Situationen in der Schule.
6. Die Protagonistin wird ständig von vielen angestarrt.
7. Ein Schulball spielt eine Rolle.
8. Beide Bücher haben eine unheimliche Sogwirkung. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, obwohl ich eigentlich gar nicht so viel Zeit hatte.

Meine 5 liebsten Unterschiede


1. Die Protagonistin: Bella und Katy sind zwar beide zunächst unscheinbar, Katy ist aber viel aktiver, als Bella es mit ihrer schüchternen Art sein könnte. Katy gibt Konter und provoziert, ist sich selbst genug, anderen gegenüber aber dennoch offen. Sie braucht ihre Freiheit und Abstand, ist unabhängiger. Ein Problem hatte ich nur mit ihren etwas zu aufopfernden unüberlegten Handlungen am Ende. Insgesamt mochte ich Katy mehr.
2. Die Chemie zwischen Bella und Edward einerseits und Katy und Daemon andererseits ist sehr verschieden. Edward ist Bellas Beschützer und Daemon eher Katys Widersacher. Die Gespräche zwischen beiden nehmen einen großen Teil des Buchs ein und in der meisten Zeit streiten sie sich. Umso böser ihre Worte werden, umso stärker ziehen sich die beiden an, was zu einer starken Spannung führt, die einen als Leser für sich schnell einnimmt.
3. Daemon ist kein glitzernder Vampir, sondern viel cooler. ;)
4. Katys beste Freundin ist Dee, Daemons Schwester. Und sie ist wirklich eine Freundin, nicht nur eine Alibifreundin, wie einige von Bellas Schulfreundinnen.
5. Katy bloggt. Hallo! Wie cool ist das denn. Sie hat ihren eigenen Bücherblog und umso mehr ich über ihren Spaß am bloggen gelesen habe, umso mehr Lust bekam ich, direkt etwas an meinem zu basteln oder  etwas zu posten. 

Wie mir "Obsidian" gefallen hat


Mit den offensichtlichsten Gemeinsamkeiten und Unterschieden bin ich an dieser Stelle fertig. Doch was will ich euch damit sagen? Die Gemeinsamkeiten sind sogar größer, als ich es anfangs erwartet habe, aber das möchte ich so nicht als Fazit stehen lassen. Denn trotz diesem ähnlichen Reihenanfang hat mich das Buch voll in seinen Bann gezogen. Die Geschichte war nicht mal besonders unvorhersehbar und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. 

Das lag zum einen an Katy. Sie ist tougher, als ich es wahrscheinlich bin. Sie verhält sich meist stimmig und lässt sich von Daemon nicht zu sehr einschüchtern. Die Streitgespräche zwischen beiden und die aufgeladene Stimmung, die dabei erzeugt wird tut ihr übriges. Ich musste oft loslachen und hatte viel Spaß dabei. Außerdem mochte ich die Nebencharaktere, Katys Mom, Dee, Lesa. Ich habe mich in dieser Geschichte wohlgefühlt, konnte mich fallen lassen und einfach abschalten. Denn auch wenn dieses Buch noch so sehr das Twilightklischee erfüllt, ist es mit viel Liebe ausgearbeitet und entführt in eine lockere Geschichte, die einen nicht mehr loslässt.

vier Sterne

"Obsidian: Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout
Übersetzt von Anja Malich | Originaltitel: Obsidian. A Lux Novel
Verlag: Carlsen | Seiten: 400
Reihe: Lux Band 1
ISBN: 978-3-551-58331-4
im Bücherschiff kaufen

Kommentare:

  1. Juten Tach Ciri, =D

    als ich deine Rezension so begonnen habe zu lesen, habe ich schon glatt befürchtet, dass dir dieser Band überhaupt nicht gefallen hat. ö.ö Ich bin gerade ungemein erleichtert, dass es dich dann doch so ansprechen konnte. *-* Twilight habe ich ja bisher weder gesehen noch gelesen, aus gleichen Gründen, die bei dir gegen Obsidian gesprochen haben (und Twilights Cover ist leider nicht annähernd so schön, wie das von der Obsidian-Reihe =P). Deswegen hatte ich den Vergleich zu Twilight beim Lesen einfach nie, aber ich habe sehr oft gehört, dass es sich ab dem Ende vom ersten Band oder Anfang des 2. Bandes total geändert hat und ab da kam kein Vergleich mehr zu der "Biss"-Reihe. Liegt vermutlich auch an der Tatsache, dass Daemon kein glitzernder Vampir ist. ;-) Worüber ich auch wirklich froh war, muss ich ehrlich zugeben, denn dann wäre wirklich alles vorhersehbar gewesen an diesem Buch. ^^' Aber dass Katy bloggt ist natürlich ein geniales Detail oder? *-* Ich finde deine Rezension total genial, weil dieser Vergleich auch mal was ganz Neues ist. =) Außerdem bin ich jetzt total gespannt, wie dir die Folgebände gefallen werden (in der Hoffnung, dass du weiterlesen willst ='D).

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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    1. Ja, wenn man so anfängt klingt es echt eher abwertend. Aber nachdem mich alles so an Twilight erinnert hat, konnte ich nicht anders. :D Und es spricht ja umso mehr für das Buhc, dass es mir trotzdem so gut gefallen hat.
      Oh ja, die Obsidianreihe ist wirklich viel schöner und wenn Daemon geglitzert hätte, hätte ich wahrscheinlich einen Lachanfall bekommen und abgebrochen. :D
      Schön, dass du das gesagt hast. Habe schon voll gehofft, dass es dann in verschiedene Richtungen weitergeht. Und weiterlesen muss ich auf jeden Fall. Ich bin schon am planen, wie und wann ich das Buch besorgen kann, ohne dass mein SuB Abbau zu sehr leidet. :D Tanja meinete auch, dass ihr den neusten Band bisher am besten fandet, von dem bin ich mal gespannt, wie sich das alles noch steigern kann.
      Ja, dass Katy bloggt fand ich wirklich toll. Vor allem, dass es nicht nur so eingeworfen wurde, sondern immer wieder miteingeflossen ist und man gemerkt hat, wie sie auch daran hängt. Ich hatte da selbst immer Lust meinen Laptop anzuschmeißen und am Blog zu basteln.

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  2. Huhu Ciri,

    jetzt konnte ich doch nicht an mich halten und musste zumindest diesen Artikel kurz lesen. Ich war so neugierig, wie du die Reihe findest.

    Ich glaube der Vergleich zu der Twighlight-Saga liegt einfach zu nahe. Ich habe damals auch Vergleiche ziehen müssen.
    Ich weiß zwar nicht, ob ich Armentrouts Reihe noch besser fand als die Bissbücher (die fand ich schon richtigrichtigverdammt gut), aber Katy punktet durch ihre nicht so schüchterne Art. Damit hast du Recht. Besonders gefallen haben mir beim ersten Band noch die Dialoge. Die haben es wirklich in sich. Ich freue mich, dass du soviel Spaß mit Obsidian hattest.

    Ganz liebe Grüße Tanja

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    1. Huhu Tanja!
      Ja, ich weiß es tatsächlich auch nicht, da die Biss Reihe bei mir shcon so lange her ist. Vielleicht sollte ich den ersten Teil mal wieder lesen. Aber andererseits wäre es nicht dasselbe, schon allein, weil Edward in meinem Kopf viel besser aussah, als im Film und ich jetzt nur noch Filmadward vor mir sehe. :D
      Danke dir, fürs Pushen. Das Buch war gerade genau das Richtige.

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    2. Huhu Ciri,
      ich kann das total verstehen. Wenn ich zuvor einen Film gesehen habe und danach das Buch lese, dann gehen mir die Schauspieler auch einfach nicht aus dem Kopf. Edward hätte bei mir auch definitiv anders ausgesehen.

      Bei der Das Lied von Eis und Feuer Reihe habe ich mich auch ständig gefragt, wie die Bücher wohl auf mich gewirkt hätten, wenn ich die Serie nicht gesehen hätte. Irgendwie konnte ich mich da so gar nicht freimachen :o)

      Ganz liebe Grüße Tanja

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    3. Hallo Tanja,
      stimmt DLvEuF hatte bei mir auch eine ähnliche Wirkung. V.a. da die Buchcharaktere ja jünger sind als die meisten Schauspieler. Das konnte ich mir dann irgendwie gar nicht vorstellen. :D

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