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Lernen statt Lesen? - Prüfungsbedingte Leseflaute

LernenIch habe seit über einer Woche nicht mehr gelesen. Und das nicht, weil ich keine spannenden Bücher da habe - im Gegenteil, angefangen habe ich mit dem zweiten Teil von "Das Lied von Eis und Feuer". Mein Problem ist einzig und allein die Uni. Da ich damit während der Prüfungsphase bestimmt nicht alleine dastehe, möchte ich euch an meinen Gedanken zu der prüfungsbedingten Leseflaute teilhaben lassen.

 

Zu wenig Zeit ist keine Ausrede!


Keiner kann mir erzählen, er lerne sieben Tage in der Woche von 8.00 Uhr morgens bis 22.00 Uhr abends. Und wenn er es doch tut, dann frage ich mich, wie lange er das wohl durchhält und wie effektiv das sein kann. Auch wenn ich noch so sehr von Zeitdruck geplagt bin, kann ich nur eine gewisse Zeit konzentriert am Schreibtisch oder in der Bibliothek sitzen und lernen. 
Ich persönlich handhabe es immer so, dass ich zumindest den eingeplanten Stoff erledige und dann je nach Konzentration weiterlerne (Ok, ich gebe zu, das passiert selten.) oder mich anderen Dingen zuwende. Dann bin ich abends spätestens um 20.00 Uhr, meistens aber eher gegen 17.00-18.00 Uhr und manchmal auch schon um 15.00 Uhr fertig. Außerdem nehme ich mir sonntags frei. Das bedeutet, dass ich jeden Abend und einen ganzen Tag in der Woche zur Verfügung habe.

 

Andere Prioritäten?


Natürlich geht man in der freien Zeit auch einkaufen, putzen, Freunde treffen... Also bleibt insgesamt auch nicht mehr so viel Zeit. Trotzdem habe ich bei mir festgestellt, dass ich so viel Zeit auch mit dem Internet oder beim Fernsehen vertrödle. Vor der Lernzeit habe ich stattdessen viel öfter gelesen. Ich habe also unbewusst andere Prioritäten für meine Freizeitgestaltung gesetzt, vermutlich weil ich sowieso schon den ganzen Tag mit Fachbüchern verbringe.

Dasselbe Problem hatte ich auch schon in der Anfangszeit meines Studiums, konnte es dann aber überwinden. Daher hoffe ich, dass sich das Lesen bald wieder einpendelt.

 

Ablenkung


Mein größtes Problem ist aber, dass mein schlechtes Gewissen mir das Lesen quasi verbietet. Das hört sich erst mal komisch an, ist aber gar nicht so fernliegend für Bücherjunkies. 
Während ich ein gutes Buch lese, besteht meine Welt bestimmt zu 50 % aus der Geschichte. Ich will wissen, wie es weitergeht,  das Buch am liebsten in einem Rutsch fertiglesen, ohne zu Essen oder andere überflüssige Sachen zu machen und erst recht nicht zum Lernen damit aufzuhören. Selbst wenn ich nicht lese, denke ich die ganze Zeit über die Geschichte nach und konzentriere mich nicht vollständig auf meinen Lernstoff. Deswegen traue ich mich nicht, ein völlig neues Buch zu beginnen. Im schlimmsten Fall würde ich einfach ein paar Tage lang nichts lernen und nur lesen.

 

Kompromiss


Daher habe ich beschlossen, mir, wenn ich mich mal wieder zum lesen aufraffen kann, entweder die "Das Lied von Eis und Feuer"-Reihe vorzunehmen, die mich nur nicht aus der Bahn bringt, weil ich die Serie schon einige Male gesehen habe, oder andere Bücher zu lesen, bei denen ich die Verfilmung ebenfalls schon kenne. Als dritte Option werde ich mir Kurzgeschichten vornehmen. Auf meinem Kindle warten bereits ein paar darauf gelesen zu werden.


Wie bringt ihr lesen und lernen unter einen Hut? Habt ihr noch irgendwelche Tipps? Noch eine erfolgreiche Klausurenphase!

Kommentare:

  1. Ich lese leider viel zu wenig. Bin immer irgendwo, irgendwie kreativ, sportlich, beim esseen.
    und dabei lese ich so gerne!
    Liebe Grüße!

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    1. Hallo Toni,
      nehm doch einfach mal ein Buch mit. Vielleicht ergibt sich ja auf dem Weg etwas Lesezeit. :)

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  2. Liebe Cirilla,

    ich kann dich voll und ganz verstehen. Im Moment ist bei mir auch der Fokus mehr auf Uni gelegt. Gleichzeitig schaffe ich es trotzdem ein bisschen zu lesen, z.B. auf einer längeren Zugfahrt. Damit ich mich nicht festlese und Zeit verliere, maximal eine halbe Stunde morgens. ;) Rezensionen schreiben ist dann schon wieder etwas kniffliger. Aber ich glaube, das ist ganz normal. ;) lg, eva

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